Walberla-Bühne setzt sich zweimal für den guten Zweck ein

KIRCHEHRENBACH – Die Theatergruppe Walberla-Bühne Kirchehrenbach e. V. überreichte eine Geldspende an die Hemalata-Waisenhäuser. Im Juli setzte sich der Verein zusätzlich für den Kampf gegen Blutkrebs ein.

Wie in den vergangenen Jahren spendete der Verein einen Teil seiner Einnahmen für einen guten Zweck. Am 11.06. übergaben Oliver Hieber, Alice Pleyer und Karin Postler einen Scheck in Höhe von 500 € an Frau Castelhun. Gemeinsam mit ihren Mann unterstützt sie von Baiersdorf aus die Hemalata-Waisenhäuser in Indien. Kinder werden in den Heimen ganztägig betreut und auch deren Ausbildung wird durch die Initiative seit Jahren gefördert. Die Geldspende der Walberla-Bühne soll laut Frau Castelhun für die Anschaffung eines neuen Schulbusses verwendet werden, damit die Kinder sicher zur Schule kommen. „Wir haben schon in Kirchehrenbach und im Umkreis für eine gute Sache Geld gespendet. Es schadet aber nichts, weiter über den Tellerrand hinauszuschauen. Unsere Spende hilft hoffentlich den Kindern vor Ort Dinge zu haben, die für uns eine Selbstverständlichkeit sind“, so Oliver Hieber.

Von der Theatergruppe Obernsees e. V. wurde die Walberla-Bühne bereits im April zur sogenannten DKMS-Challenge aufgefordert. Ziel ist, dass der nominierte Verein mindestens 5 Personen findet, die sich bei der DKMS typisieren lassen oder alternativ je 35 € spenden. Anfang Juli ließen sich nun 7 Mitglieder und Freunde des Vereins typisieren und es konnten 100 € an die DKMS gespendet werden. Die Typisierung erfolgte durch einen Abstrich der Mundschleimhaut. Typisierte Personen können bei einer Übereinstimmung Stammzellen an Blutkrebspatienten spenden und so vielleicht ein Leben retten.

Weitere Informationen zu den Hemalata-Waisenhäusern finden unter http://www.hemalata-waisenhaeuser.de/ – weitere Informationen zur DKMS und Stammzellenspende unter www.dkms.de.

Vereinsausflug 2018 – Rückblick

Am Samstag, den 30.06.2018 ging es gegen 9:00 Uhr mit dem fast vollen Bus von Kirchehrenbach nach Würzburg. In Würzburg hatten wir die Möglichkeit, an einer Stadtführung teilzunehmen. An der alten Mainbrücke blieb ein Teil der Gruppe bereits zurück, um die ersten Tropfen Wein zu kosten. Bei strahlendem Sonnenschein setzten die anderen Teilnehmer die Stadtführung fort. Zum Mittagessen traf man sich wieder und auch hier trank man das ein oder andere Gläschen Wein. Auf dem Schiff von Würzburg nach Veitshöchheim konnten wir die wunderbare Umgebung und die frische Brise genießen. In Veitshöchheim ging es dann gleich weiter mit der (offiziellen) Weinprobe beim Weingut Hessler. Neben 6 für uns ausgesuchten Weinsorten gab es eine üppige Brotzeit und ein kleines Comedyprogramm. Nach der planmäßigen Rückfahrt setzten einige den Ausflug im Gasthaus Sponsel in Kirchehrenbach fort. Durch die positiven Rückmeldungen wird über einen weiteren Ausflug im kommenden Jahr nachgedacht.

Die Walberla-Bühne holt sich Platz 7 bei der Vereinswanderung

Kirchehrenbach – Am Donnerstag, den 10.05.2018 wurde von den Heimatfreunden Kirchehrenbach wieder eine Vereinswanderung veranstaltet. Die Wanderer konnten im Namen eines ortsansässigen Vereins entweder eine lange oder kurze vorgegebene Route inklusive Kontrollpunkt laufen. Trotz des wechselhaften Wetters (Gewitterwarnung ab Nachmittag) sind dieses Jahr ca. 280 Menschen gestartet. Das Ziel war wie immer die Vereinshütte am Walberla, wo es leckere Grillspezialitäten, frische Getränke sowie Kaffee und Kuchen gab. Dank der guten Vorbereitung der Heimatfreunde konnten die Wanderer während des Regens Unterschlupf im Bierzelt finden. Die Walberla-Bühne konnte mit 13 Läufern den 7. Platz sichern.

 

Unsere Gewinner 2018

Kirchehrenbach – Heuer hatten die Zuschauer an unseren Theateraufführungen die Möglichkeit an einem kleinen Gewinnspiel teilzunehmen. Zu gewinnen gab es zwei Theater-Geschenkgutscheine der Walberla-Bühne Kirchehrenbach. Dazu mussten fünf Fragen richtig beantwortet werden. Zum Ende der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden die Gewinner durch unsere Glücksfee Svenja gezogen. Den ersten Gewinner konnte der Preis direkt an der Versammlung im Gasthaus Sponsel übergeben werden. Den beiden anderen Gewinnern wurde der Preis zu Hause überreicht.

Unsere Gewinner: Klaus aus Kirchehrenbach (mit Glücksfee Svenja) – Kornelia aus Pretzfeld – Roland aus Kirchehrenbach

In Kirchehrenbach eröffnet „Die Spezialitätensauna“

Kirchehrenbach – Mit dem neuen Theaterstück „Die Spezialitätensauna“ brachte die Walberla-Bühne Kirchehrenbach ein einfallsreiches und lustiges Stück auf die Bühne. Der Gemeinderat möchte dem Ort zu mehr Attraktivität verhelfen. Deshalb soll das leer stehende Schlachthaus zur Sauna umgebaut werden. Metzgermeister Josef Fleischhauer (Werner Löblein) beabsichtigt jedoch, hier einen neuen Laden zu eröffnen. Obwohl noch keine der beiden Parteien im Besitz einer Genehmigung ist, beauftragen sie abwechselnd Schreinermeister Bernd (Ralf Postler) mit Lehrling Stefan (Oliver Hieber) aus dem früheren Schlachthaus eine Sauna bzw. eine Metzgerei zu machen. Das kann natürlich nicht gut gehen und führt auf beiden Seiten zu erheblicher Verwirrung. Ob Bürgermeisterin Gerlinde (Alice Pleyer) am Schluss eine vernünftige Lösung findet?

Das Bühnenbild wurde auch dieses Jahr wieder mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Dieses Mal waren auf der Bühne sogar zwei Szenen gleichzeitig zu sehen. Links der Ruheraum mit Umkleidekabinen, rechts die Sauna beziehungsweise Metzgerei. Genau dieser Umstand sorgte noch vor einigen Wochen zu großen Problemen, da die Proben durch die räumliche Trennung anspruchsvoller waren, als sonst. Doch zur Premiere hatten die Schauspieler auch dank des Regie-Teams Christine Gebhardt und Roland Postler alles im Griff. Als Neuzugang konnte die Walberla-Bühne Katja Götz gewinnen, welche in dem Stück als Gemeinderatsmitglied Katrin auftritt. Gemeinderätin Rosa (Beate Postler) durfte die umsorgte Ökomutti vom Schreinerlehrling Stefan spielen. Besonders ins Auge stach jedoch Russin Olga (Helen Haas), welche im Stück sowohl als Saunafachkraft, als auch als Fleischereifachverkäuferin eingearbeitet wurde. Ihr russischer Dialekt und ihre temperamentvolle Art sorgten beim Publikum für zahlreiche Lacher.

Georg (Josef Pieger) hatte es als Quotenmann im Gemeinderat gegen die Frauenfront nicht einfach. Da er und seine Frau Sandra (Nicole Postler) die Sauna noch vor der offiziellen Eröffnung testen wollten, brachten sie sich – zur Erheiterung des Publikums – in eine überaus peinliche Situation. Als auch noch der Saunatester Sebastiano Calda (Manuel Trautner) von der Saunazeitschrift „Warm“ auf der Bildfläche auftauchte, kamen sowohl die Bürgermeisterin, als auch den Schreinermeister ordentlich zum schwitzen.

Walberla-Bühne Kirchehrenbach e. V. spendet für krebskranke Kinder

Kirchehrenbach – Auch in diesem Jahr hat sich die Theatergruppe „Walberla-Bühne“ aus Kirchehrenbach für den guten Zweck eingesetzt: So spendeten die Akteure wiederholt einen Teil der Einnahmen aus ihren Theateraufführungen den gemeinnützigen Verein „Elterninitiative krebskranker Kinder“ aus Erlangen.

Den Scheck in Höhe von 500 € übergaben jetzt der 1. Vorstand Oliver Hieber und 2. Vorständin Alice Pleyer an Mitarbeiterin und Sozialpädagogin Christine Habermann. Krebskranke Kinder und deren Familien können so auf vielfältige Weise zu unterstützt werden. „Wir haben schon öfter einen Teil der Theatereinnahmen an die Elterninitiative krebskranker Kinder gespendet, weil wir wissen, dass dort das Geld sinnvoll eingesetzt wird“ so Hieber.

Der Butler und die Elfe

Ob klassisches Bühnenstück oder kurzweilige Komödie, auf jeden Fall sehenswert und „professionell“ gespielt zur Aufführung zu bringen, diese Vorgabe hat sich die Theatergruppe -Walberlabühne- Kirchehrenbach gestellt. Das ist den Akteuren wieder einmal zur, gut besuchten, Premiere der diesjährigen Theaterwochenenden mit einem modernen Märchen gelungen.
Elvira (Sabrina Meußel), die Nichte der von Wechtenbrechts, findet bei einem Spaziergang den Zauberstab einer Elfe. Da es sich nicht um ein Märchen handelt, glaubt ihr das natürlich keiner, außer Butler Johann (Oliver Hiebe), der zufällig im Raum ist als die Elfe (Jana Gebhardt), auf der Suche nach dem Zauberstab, klingelt. Wie es sich für eine Elfe gehört bedankt sie sich bei Elvira, indem sie jedem der Hausbewohner einen Wunsch erfüllt. Nur leider hat davon niemand eine Ahnung.
Es sind nicht unbedingt die schlechtesten Wünsche, die in Erfüllung gehen: Frau von Wechtenbrecht (Nicole Postler) wünscht sich 20 Pfund leichter zu sein, ihr Gatte (Werner Löblein) dauernd betrunken, die spröde Schwiegertochter Bienchen (Helen Haas) wird vom Sohn Alexander (Fabian Hutzler) zum „Vamp“ gewünscht und diese wünscht sich, dass Elvira auch die alten Meister zitieren könnte, wie sie selbst. Was Elvira ab sofort ohne Unterlass tut. Johann wünscht daraufhin verzweifelt, dass Elvira wenigstens mit ihm normal sprechen könne. Elvira lastet das chaotische Verhalten ihrer Mitbewohner natürlich der Elfe an und „wünscht“ diese nun zur Aufhebung der vermaledeiten Wünsche herbei. Die Elfe kommt und bringt Amor (Christian Albert) als Unterstützung mit. Aber bis alle wieder normal sind, müssen Elvira und Johann erst noch mit einer Psychiaterin (Christine Albert), deren zwei Wärter (Eva Pieger und Felix Kraus) und einem Kommissar (Alexander Galster) fertig werden. Auch Thomas (Daniel Kraus), Sohn von Professor Morgenroth (Stefan Kraus), einem Freund der Familie, muss auch eine wichtige Helferrolle übernehmen.
Oliver Hiebe als völliger Neuling brillierte in der Hauptrolle als Butler, aber auch alle anderen Schauspieler erfüllten Ihre Rolle hervorragend, was auf Grund der „Charakterwandelung“, beispielhaft an Bienchen – von der Kühlen, Boshaften zum Vamp – sicherlich nicht immer einfach ist. Letztlich waren die Mimen durch Regisseur Roland Postler und seiner Assistentin Christine Gebhard professionell vorbereitet und auf Ihre jeweilige Charaktere eingestimmt worden. Dies kam dem Publikum zu Gute, die ihre Begeisterung durch viel Beifall und Gelächter an die Darsteller zurück gab. Die Stimme aus dem Publikum ließ verlauten, dass das gezeigte Bühnenstück einen erfrischenden Kontrast zu den üblichen „Komödien“ darstellte.
Es bleibt dem Publikum und den Akteuren zu wünschen, dass letztere ihre gezeigte Form auch bei den beiden Auftritten am kommenden Wochenende beibehalten, die am Samstag 23.3.2013 und Sonntag 24.03.2013 jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrheim Kirchehrenbach stattfinden.