{"id":420,"date":"2019-03-12T23:16:10","date_gmt":"2019-03-12T22:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/walberla-buehne.de\/index.php\/?p=420"},"modified":"2024-01-12T20:52:10","modified_gmt":"2024-01-12T19:52:10","slug":"2011-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/walberla-buehne.de\/index.php\/2011-1\/","title":{"rendered":"2011"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Inhalt:<\/strong> Spanien Ol\u00e9 &#8211; fast wie bei uns Daheim! (Theaterst\u00fcck) \u2022 Der zerbrochene Krug (Theaterst\u00fcck) \u2022 Spende an die Hemalata Waisenh\u00e4user in Indien<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h3><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Spanien Ol\u00e9 &#8211; fast wie bei uns Daheim!<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-348 size-medium\" src=\"https:\/\/walberla-buehne.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Spanien-Ole-2011-300x201.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" srcset=\"https:\/\/walberla-buehne.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Spanien-Ole-2011-300x201.jpg 300w, https:\/\/walberla-buehne.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Spanien-Ole-2011-272x182.jpg 272w, https:\/\/walberla-buehne.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Spanien-Ole-2011.jpg 700w\" alt=\"Spanien Ole!\" width=\"300\" height=\"201\" \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u201eSpanien Ol\u00e9 oder Fast wie bei uns daheim!\u201c, heisst in diesem Jahr das Theaterst\u00fcck, mit dem das Ensemble der Walberla B\u00fchne e.V. in diesem Jahr nach den Erfolgen der Vorjahre einen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher startet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><span id=\"more-10479\"><\/span>F\u00fcr die meisten es die sch\u00f6nste Zeit des Jahres, die Rede ist dabei vom Urlaub. Nicht jedoch f\u00fcr Klaus Meckerer (gespielt von Robert Heinlein), der in gewohnter Weise, im Urlaub in Spanien, sehr zum Leidwesen seiner Frau Erika (Alice Meu\u00dfel) und Tochter Evi (Isabell H\u00fchnlein) an allem herum n\u00f6rgelt, was nur im Entferntesten mit dem Urlaubsland Spanien zu tun hat. Und trotzdem ist er widerwillig dem Wunsch seiner Tochter und seiner Ehefrau gefolgt, anstatt zu seinem Wunschurlaubsziel, dem Bayerischen Wald, zu reisen. Tochter Evi hat nat\u00fcrlich nicht ganz ohne Grund daran gearbeitet, dass die Reise nach Spanien geht, sieht sie doch ihre heimliche Liebe, den spanischen Hotelbesitzer Pedro (Simon Albert) wieder, der der Tochter Evi m\u00e4chtig den Kopf verdreht hat. Wie wird wohl Vater Klaus Meckerer reagieren, wenn er mitbekommt, dass seine Tochter eine Beziehung ausgerechnet mit einem Spanier f\u00fchrt?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Anstatt eines ruhigen und erholsamen Urlaubes erlebt die Familie einen turbulenten Urlaubsaufenthalt, was nicht zuletzt am schlitzohrigen Opa Ludwig Meckerer (Werner L\u00f6blein) liegt, der das Urlaubsdomizil so richtig aufmischt. Mit im gleichen Hotel ist auch Familie Pingelig, mit Mutter Eleonore Pingelig (Renate Br\u00fctting), ihrem Gatten Heinrich Pingelig (Siegfried Adami) und ihrem Sohn Heinz-Dieter Pingelig (Stefan Kraus) abgestiegen, der nicht gerade der Intelligenteste und wie man umgangssprachlich sagt, eine wahre \u201eSchlaftablette\u201c ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Das \u00e4u\u00dferst temperamentvolle und impulsive Zimmerm\u00e4dchen Maria (Jasmin Postler) hat so ihre liebe M\u00fche mit den anspruchsvollen und schwierigen Urlaubsg\u00e4sten. Die Schauspieler starten auch diesmal wieder einen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher. Turbulent wird die Angelegenheit, als Klaus Meckerer und Heinrich Pingelig ihre heimliche Vorliebe f\u00fcr den in der N\u00e4he liegenden FKK-Strand entdecken. Doch auch dieses Vergn\u00fcgen bleibt nur von kurzer Dauer; der gerissene Opa Ludwig macht den beiden den ber\u00fchmten Strich durch die Rechnung indem er ihnen die Kleider klaut. Nur mit Badet\u00fcchern bekleidet schleichen die beiden ins Hotel zur\u00fcck und werden prompt von ihren Frauen erwischt. Der Ehestreit ist hier nat\u00fcrlich vorprogrammiert.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Ob nun am Ende Klaus Meckerer der Beziehung zwischen seiner Tochter Evi und dem jungen, charmanten Hotelbesitzer Pedro, obgleich seiner Abneigung gegen alles was mit Spanien zu tun hat, zu stimmt, oder ob Vater Klaus nicht am Ende schon einen anderen Schwiegersohn auserkoren hat, soll an dieser Stelle nicht verraten werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Das Ensemble der Walberla-B\u00fchne hat es auch in diesem Jahr geschafft mit einem kurzweiligen und unterhaltsamen Schwank, sein Publikum bestens zu unterhalten. Aus einer guten und homogenen schauspielerischen Gesamtleistung, stachen besonders Robert Heinlein (Klaus Meckerer), Opa Ludwig (Werner L\u00f6blein) und Tochter Evi (Isabell H\u00fchnlein) hervor. Die Regie f\u00fchrt Regina Brand. Wer das Theaterst\u00fcck noch nicht gesehen hat, hat am kommenden Wochenende nochmals die Gelegenheit einige Zeit aus der hektischen und stressigen Alltagswelt zu entfliehen und sich vom Theaterensemble der Walberla-B\u00fchne bestens unterhalten zu lassen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">F\u00fcr einen besonderen \u201eHinguck-Effekt\u201c sorgt auch das tolle und aufwendige B\u00fchnenbild, das von Leo H\u00fchnlein gefertigt wurde.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Der zerbrochene Krug<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-788 size-medium\" src=\"https:\/\/walberla-buehne.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Der-zerbrochene-Krug-300x166.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/walberla-buehne.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Der-zerbrochene-Krug-300x166.jpg 300w, https:\/\/walberla-buehne.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Der-zerbrochene-Krug.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> Es war wie in jenen fernen Zeiten, als wandernde Schauspieltruppen ihre Pfosten und Bretter auf Pl\u00e4tzen und Wiesen aufschlugen. Am Lindenkeller in Kirchehrenbach verwandelte sich Kleists preu\u00dfisches Lustspiel in ein fr\u00e4nkisch-derbes, l\u00fcsternes, aber keineswegs plattes Dialekt-Happening. Eine in Langensendelbach entstandene fr\u00e4nkische Version des klassischen Textes lie\u00df viel Raum f\u00fcr lokale Anspielungen. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Der poetische Glanz und der hintergr\u00fcndige Esprit des Originals schimmerten immer wieder durch die altfr\u00e4nkische Mundart. Der Dorfrichter Adam \u2013 von G\u00fcnter Anderl mit Vitalit\u00e4t, mimischer Pr\u00e4zision und ans Groteske streifender Komik gespielt \u2013 legt die Gesetze zu seinem Vorteil aus. Dabei verf\u00e4ngt er sich nach und nach in den F\u00e4llen und T\u00fccken seiner eigenen Sprache und Winkelz\u00fcge. Als hormongesteuerter und fressgieriger alternder Mann hat er sich in die attraktive Bauerntochter Eve verliebt. Doch als er nachts in ihr Zimmer einsteigen will, beginnt die Trag\u00f6die, die am Ende des St\u00fccks als Kom\u00f6die aufgefangen wird. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Sein Rivale, der junge Bauer Ruprecht, weilt schon im Schlafraum seiner Verlobten. Ein kostbarer alter Krug, Dingsymbol f\u00fcr Treue, Ehrlichkeit und Verl\u00e4sslichkeit f\u00fcr die Best\u00e4ndigkeit menschlicher Beziehungen, zerbricht beim Gerangel der beiden Kavaliere. Adam f\u00e4llt durchs Fenster in ein stachliges Geb\u00fcsch und verliert dabei seine Amtsper\u00fccke. Am n\u00e4chsten Morgen soll er arg l\u00e4diert und mit schwerem Saukopf Gericht halten und dabei seinen eigenen \u201eFall\u201c untersuchen. Doch das Ungl\u00fcck steigert sich noch. Die Amtskutsche des Gerichtsrats Walter \u2013 mit \u201eaka-d\u00e4mlicher\u201c Blasiertheit pr\u00e4gnant gespielt von Ludwig Roppelt \u2013 ist schon im Anrollen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Im Auftrag des Bamberger F\u00fcrstbischofs soll er die Rechtsprechung auf den D\u00f6rfern reformieren. Eben hat er in Pretzfeld einen Augias-Stall ausgemistet. Da ist dann der katzbuckelnde Gerichtsschreiber Licht der auf Adams Posten spechtet und seinen Vorgesetzten immer tiefer ins Debakel reitet. Eine Paraderolle f\u00fcr den erfahrenen und flexiblen Schauspiel-Profi Theo Messingschlager.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Lang anhaltender Beifall f\u00fcr eine gro\u00dfartige Ensemble-Leistung mit Beate Postler (Eves Mutter), Anna Schnitzerlein (Eve), Manuel Trautner (Ruprecht), Uwe H\u00fcbschmann (Ruprechts Vater), Christine Albert (Frau Brigitte). Gro\u00dfer Applaus f\u00fcr die Bediensteten und M\u00e4gde Christine Messingschlater und Christine Gebhardt, die ein \u201eniederl\u00e4ndisches Dorf bei Utrecht\u201c ins \u201eEhrabocher\u201c Millieu verwandelten.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Spende an die Hemalata Waisenh\u00e4user in Indien<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Heuer \u00fcbergaben wir eine Spende in H\u00f6he von 250,00 \u20ac an Frau Castelhun von der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Baiersdorf. Gemeinsam mit ihren Mann unterst\u00fctzt sie von Baiersdorf aus die Hemalata-Waisenh\u00e4user in Indien. Kinder werden in den Heimen ganzt\u00e4gig betreut und auch deren Ausbildung wird durch die Initiative seit Jahren gef\u00f6rdert. Diese Spende wird als Schulgeld f\u00fcr Sch\u00fcler verwendet, die die 10. Klasse bestanden haben und auf eine weiterf\u00fchrende Schule gehen m\u00f6chten.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"https:\/\/walberla-buehne.de\/2010-1\/\">2010<\/a> \u2022\u00a0<a href=\"https:\/\/walberla-buehne.de\/category\/berichte\/\">Berichte<\/a> \u2022\u00a0<a href=\"https:\/\/walberla-buehne.de\/2012-1\/\">2012<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Spanien Ol\u00e9 &#8211; fast wie bei uns Daheim! 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