2016

Finger weg vom Internet, Opa!

Opa mit Laptop Maus in Kuchen   Action auf der Bühne Finger weg vom Internet, Opa!

Die Walberla-Bühne hat mit ihrem neuen Stück „Finger weg vom Internet, Opa!“ von Jürgen Schuster, einen Publikumserfolg gelandet. Knapp 300 Zuschauer sahen am ersten Wochenende das Lustspiel das sich um Generationenkonflikte und die amorösen Geversuche des Großvaters im Internet dreht – faustdicke Überaschung inklusive.

Es beginnt mit einer Tarantel in der Zuckerdose. Christine (Eva Roppelt) fleht ihren Gatten Albert (Johannes Pieger) um Hilfe an. „Das ist doch nur eine Gummispinne“, beruhigt der. „Der Vater wird halt jedes Jahr blöder“, meint der Sohn über den 73-jährigen Vater Max (Werner Löblein). „Ich zieh aus!“, droht die Schwiegertochter beim nächsten Streich, als die zu Besuch verweilende Tante Marie (Claudia Götz) eine Mausefalle am Finger hat. Sie leidet am meisten unter der überschüssigen Energie ihres Schwiegervaters.

Gut versteht sich der Opa dagegen mit Enkel Philipp (Ludwig Roppelt). Der hat dem eintlen Gigolo ein Notebook samt lebenslang kostenloser Netzwerkverbindung besorgt. Den fast in Aussicht stehenden amorösen Abenteuern funkt aber die Schmalzingers-Gretl (Jasmin Postler) mit allem was sie an „Holz vor der Hütt´n“ und Schlagkraft in den händen hat, dazwischen. „Not und Elend möcht ich nicht seh´n“, lässt der Freund aus Sandkastenzeiten die längst dem Alkohol verfallenen Gretl wissen. Die fällige Schelln kassiert der wieder einmal zur Hilfe herbeigerufene Albert. Doch Liebesangelegenheiten sollte man in Max´Alter nicht auf die lange Bank schieben, meint Philipp und meldet den Opa als „scharfer.70er“ auf einer Internet-Partnerbörse an. Die Erscheinung der Internetbekanntschaft Lydia (Oliver Hieber) bring die Hormone des Opas vollends in Wallung. Die Familie, zunächst überrascht, ist begeistert. „Mit der Lydia hast du die richtige Wahl getroffen“, bestätigt sogar die Schwiegertochter.

Dann hält die Schmalzingers-Gretl nach einer heftigen Rangelei jedoch plötzlich Lydias blonde Haarpracht in Händen. „Allmächt naa, die Lydia ist ja ein Mann“, stammelt der Max und sinkt ohnmächtig auf die Couch. Und die große Liebe verschwindet nach einem Griff in den Geldbeutel der Schwiegertochter für immer.

Trotz gebrochener Herzen und gegenseitiger Abneigung nimmt die Geschichte aber noch ein gutes Ende. Der turbulente Dreiakter wurde im Sportheim Kirchehrenbach aufgeführt. Regie führte Johannes Schmitt, unterstützt von Christine Gebhardt.

Walberla-Bühne spendete eine Bank

Symbolische Spendenübergabe für die Bank am Freizeitgelände

Mitglieder des Vereins und Bürgermeisterin Anja Gebhardt trafen sich am Montagabend am Freizeitgelände der Wiesentmühle. Der Verein stiftete dieses Jahr mit einem Teil ihrer Einnahmen eine Bank. Bei einem lockeren Zusammentreffen übergaben die Vorstandsmitglieder der Walberla-Bühne Kirchehrenbach diese symbolisch.

Da es seit der mutwilligen Zerstörung keine Sitzgelegenheiten am Freizeitgelände mehr gab, entschied sich die Vorstandschaft dazu, etwas für die Jugend vor Ort zu tun. Bei der Übergabe konnten sich die Bürgermeisterin und die anwesenden Mitglieder des Vereins davon überzeugen, dass der Platz gut besucht wird. Auch die gestiftete Bank, welche bereits seit Juni 2016 im Pavillon steht, wird gut von den jungen Leuten genutzt.

Jedes Jahr überlegt sich die Vorstandschaft der Walberla-Bühne Kirchehrenbach nach den Aufführungen, für welchen wohltätigen Zweck ein Teil der Einnahmen gespendet werden soll. „Organisationen, die Gutes tun, gibt es viele. Manchmal muss man aber gar nicht so weit schauen, um ein passendes Ziel für eine Spende zu finden.“ meint Oliver Hieber, der erste Vorstand des Vereins. Mit Hilfe der Gemeinde und des Bauhofs Kirchehrenbach konnte schnell und unbürokratisch für eine hochwertige Sitzgelegenheit gesorgt werden.

Allen Personen, die eine schöne Zeit am Freizeitgelände verbringen wollen, werden gebeten, die Bank mit Sorgfalt zu benutzen. „Wir hoffen, dass die Bevölkerung lange Freude an der Bank haben wird. Es wäre schade, wenn aufgrund von Vandalismus irgendwann gar keine Sitzgelegenheit mehr vorhanden ist.“, so Hieber.

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